Reckenfeld "Aktuell"
Projekt Reckenfeld 2020
(Begleitung ab Januar 2012:)
Dazu schreibt die Grevener Zeitung im Januar 2012:
Pläne zur Reckenfelder Ortsmitte: 2020 in Arbeit -
RECKENFELD: Im Jahr 2008 wurde das Projekt "Reckenfeld 2020" ins Leben gerufen und mit zahlreichen Ideen gefüllt. Seitdem hat sich einiges getan und Projektleiterin Ulrike Penselin ist mit dem Verlauf der einzelnen Entwicklungen sehr zufrieden. Von Stefanie Platthaus
Sie wünscht sich aber auch, dass es in einem ganz speziellen Punkt zeitnah zu konkreten Ideen kommen werde: "Was die Umgestaltung des Ortskerns betrifft, befinden wir uns gerade voll in der Konzeptionierung", so Penselin. "Ein Konzept wird Anfang Februar mit allen Beteiligten besprochen." Es besteht Handlungsbedarf bezüglich des alten Schulgeländes, am Marktplatz und an der Bahnhofsstraße, sagt die Projektleiterin. "Alles soll einheitlich abgestimmt werden."
Während das Mammut-Projekt einen Großteil der Aufmerksamkeit einnimmt, haben andere Projekte von "Reckenfeld 2020" bereits ihren Lauf genommen. Die Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler findet in jeder Woche von Montag bis Donnerstag statt, da sich so viele ehrenamtliche Helfer meldeten. "Das läuft alles selbstständig", so Penselin. "Da trifft man sich nur noch selten zur Lagebesprechung."
Freizeitführer:
Auch der Kinder-Freizeitführer gelte bereits als abgeschlossenes Projekt. Das Heftchen liegt in Geschäften, Banken, in der Villa Kunterbunt und in der Kita Regenbogen aus. Die Kulturenküche hat seit März 2010 ebenfalls ihren Zweck erfüllt: "Es gab schon 17 Veranstaltungen aus allen kulinarischen Richtungen. Das zeigt, dass es den Menschen ein Bedürfnis ist, sich mit anderen Kulturen zu befassen. Und übers Kochen entsteht eine Geselligkeit, die die Unsicherheit nimmt." Das bestätigt auch, dass die interkulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, gemeinsames Beten und Frühstücken großen Anklang fanden.
Ein Projekt, das noch in Arbeit ist, ist der historische Fahrradrundweg um das Regenrückhaltebecken herum: "Das Konzept steht, die Projektgruppe sammelt jetzt das Geld für die Finanzierung." Der Routenplan mit Erläuterungen der einzelnen Stationen, Faltblätter und die Beschilderung stünden nun an. Dafür müssen 3500 Euro beschafft werden, die Stadt unterstützt die Projekte in Form von Tipps und Hilfestellung durch Projektleiterin Ulrike Penselin.
Künstler unterwegs:
In den kommenden Sommerferien zahlen sich auch die Planungen für das Kunstprojekt "Qu-ART-ier" aus: Künstler arbeiten dann außerhalb ihrer Ateliers und vor den Augen der Öffentlichkeit.Ein weiteres Projekt in Arbeit sei das Bürgerhaus. "Der Reckenfelder Bürgerverein hat sich letztes Jahr gegründet, nun muss geklärt werden, ob ein Haus finanzierbar ist - wir hoffen da auf ein überzeugendes Konzept von Seiten der Mitglieder." Zur Diskussion stünde, ob ein Teil oder ein ganzes Gebäude der alten Hauptschule genutzt und finanziert werden könne.
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